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YACHTING HISTORY Start with a tour of 150 years of yachting history These online archives make pictures and records of 150 years of German yachting history digitally available. Join us on a tour of "150 years of yachting history" and rummage through our collection of text documents.
New stories:
In See mit der eigenen Yacht
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![]() "Roland, alter Freund, was hast Du nicht schon alles erlebt!" Ich lieg' im Bugkorb, ein steifer Ost füllt die Segel und dreißig Tonnen stürmen nach Norden als wögen sie nichts. Habent sua fata libelli wenn Bücher schon Schicksale haben, wie dann erst Schiffe... "Roland, seit vierzehn Jahren hältst Du mich in deinem Bann und läßt mich nicht mehr los. Alter Freund, bist anderthalb Jahre älter als ich, aber Alter merkt man dir nicht an. Du bist mir ein Vorbild." |
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![]() Eigentlich war ja alles klar, das Schiff zu groß, 22,00 L.o.a. und 36 tons, ein Gaffelrigg wollten wir ja sowieso auf keinen Fall, ein Schoner hat zu viele Segel, und der Zustand, und der Dreck, und die Würmer. Und dazu die Kälte und die lange Rückfahrt, nein, diese Tour war wieder mal umsonst gewesen. Wir deuteten es dem - übrigens äußerst sympathischen Jägersmann an: die "Määäääääärie", so die sächsichsische Lautumschrift ... nein, das sei wohl doch nicht unser Schiff. Da hatten wir bereits gekauft, wussten es nur noch nicht. |
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![]() Der Skepsis schwedischer Segler gegenüber den zu Beginn des 20. Jahrhunderts neuen schweren R-Yachten verdankt die Yachtwelt die in neun Typen unterteilte Schärenkreuzerklasse: Der elegante, wegweisend leichte Bootstyp wurde einst für Regatten im Archipel der Schäreninseln Finnlands, Ost- und Westschwedens erdacht. Rasch stiegen namhafte Regattasegler und experimentierfreudige Bootsbauer in den rasenden Zahnstocher" ein: Manfred Curry am Starnberger See, der südenglische Regattafuchs Uffa Fox, der Hochseesegler Blondie" H.G. Hasler. Henry Rasmussen reüssierte damit in den USA, und der Australier Rolly Tasker sorgte mit der 40er Schäre Siska" ausgerechnet beim wind- und wellenreichen Sydney-Hobart Rennen für Schlagzeilen. |
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![]() Ich möchte eins voransetzen - ich beabsichtige im Nachfolgendem ganz gewiss keine aggressive Tendenz gegen meine männlichen Sportsgenossen, ich habe nämlich durchaus keine Lust, als Frauenrechtlerin angesehen zu werden, und andererseits habe ich mich im Allgemeinen im Kreis meiner Kameraden immer ganz wohl gefühlt und hoffe es als künftige Seemannsfrau noch mehr zu tun. Nein, keine Vorwürfe, nur eine sanfte Bitte will ich an Sie richten. Mulier taceat in ecciesia - resp. im Yachtclub. Oft genug bekam ich diese schöne Weisheit wörtlich und sub rosa von meinen Clubkameraden zu hören, wenn ich es wagte, in seglerischen Fragen auch mitreden zu wollen. Und ich bin doch Mitglied des D.S.V., war jahrelang auf allen möglichen und unmöglichen Gewässern herumgegondelt, hatte so manche kleine und große seglerische Dummheit hinter mir, war glückliche Eignerin zweier Boote gewesen - es half alles nichts. Eine Dame hat im richtigen, echten Segelsport nichts zu suchen" - das ist die allgemeine Meinung. |
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![]() Schon zu Zeiten seiner Tätigkeit beim Bremer Vulkan konstruierte Rasmussen (1877-1959) eine Sechssegellängen-Yacht, die dann bei Lürssen gebaut wurde. Oder nachfolgend als Betriebsleiter der neu gegründeten Nordseewerke Emden zeichnete er weitere Yachten und Jollen. 1907 entschloss er sich dann, sich mit eigner Werft dem Yachtbau zu widmen. Mit Georg Abeking (1881-1970) fand er den geeigneten (finanzstärkeren) Partner, um sich in Lemwerder niederzulassen. |
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![]() Max Oertz, geboren in Neustadt, Holstein, ist einer der ersten erfolgreichen deutschen Yachtkonstrukteure - wenn nicht der erste überhaupt. Seine besondere Fähigkeit, keine Kleinigkeit unbeachtet zu lassen, gepaart mit großen Ideen, alles konsequent und zielstrebig durchgesetzt, bescheren ihm nicht nur im Segel- und Motoryachtbau, sondern auch in der beginnenden Luftfahrt viel Beachtung und Erfolg, was ihm sogar den Doktortitel h.c. einbringt. Für seine Yachtentwürfe geht sein Interesse bis in jedes Detail, vom richtigen Schnitt der Segel bis zum kleinen Beschlag, ohne das Gesamtbild zu vernachlässigen. Das macht seine Yachten dann auch sehr erfolgreich. Ein Höhepunkt seiner Laufbahn ist sicherlich 1907 der Entwurf der Germania, der ersten Schoneryacht dieses Formats, die in Deutschland entworfen und gebaut wird. Ihr großer internationaler Regattaerfolg führt dann zum Bau der Meteor IV und Meteor V für Kaiser Wilhem II. Er stirbt nur 59-jährig an einem Herzinfarkt. |
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