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Yachtbau in Lemwerder: Das A&R - Fotoarchiv

Das Archiv bietet - über Jahrzehnte von A&R zusammengetragen - beeindruckende Einblicke in den deutschen Yachtbau. Der "Freundeskreis Klassische Yachten" hat die Fotos eingescannt. Beispiel: "Palawan", BauNr 5326.
Der Bau der Palawan
Beispiel: Stahlyacht "Fei-Seen", BauNr 5600.
Der Bau der Fei-Seen
Fotos der Baunummern 5000-5999:
Baunummern 5000 ff
Baunummern 5100 ff
Baunummern 5200 ff
Baunummern 5300 ff
Baunummern 5400 ff
Baunummern 5500 ff
Baunummern 5600 ff
Baunummern 5700 ff
Baunummern 5800 ff
Baunummern 5900 ff
Viele weitere Fotos werden wir in loser Folge auf dieser Webseite präsentieren.

Rasmussen: "Yachten, Segler und eine Werft"

Henry Rasmussens Buch "Yachten, Segler und eine Werft" bietet einen spannenden Einblick in Segelsport, Yachtbau und Werftleben der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.
Antiquarisch ist das 1956 erschienene Buch nur sehr, sehr selten zu bekommen, wir bieten aber nun die Möglichkeit, die über vierhundert Seiten digital einzusehen (und zu lesen ...)
"Yachten, Segler und eine Werft"

Klassennotizen: 35qm Rennklasse

Die lange Geschichte einer Rennklasse, aufgezeichnet von Rudolf Simek.
Nehmen Sie sich die Zeit, in 100 spannende Jahre Yachtsportgeschichte einzutauchen!
35qm Rennklasse

"Klassiker!"

Artikel zur Yachtsportgeschichte sind wesentlicher Bestandteil des "Klassiker!". Mit der 25. Ausgabe erhält die Mitgliederzeitschrift des "Freundeskreises Klassische Yachten" ein „erwachsenes“ Format. Das Magazinformat erlaubt, die Geschichten, die Portraits, die Berichte, die Beiträge großzügiger und lesbarer, die Fotos lebendiger zu gestalten. Die Redaktion hofft, so der Schönheit des klassischen Yachtssports entsprechen und den Anstrengungen der Autoren gerechter werden zu können.
"Klassiker!" erscheint viermal im Jahr.
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Zwei Artikel von 1909:
- Was kostet der Kauf einer seegehenden Yacht?
-
In See mit der eigenen Yacht

Was kostet der Kauf einer seegehenden Yacht?:
"Der Segelsport gilt im Allgemeinen - und wie zugestanden werden muss, nicht ganz mit Unrecht - als ein sehr teueres Vergnügen. Wer Regatten segeln will, muss tatsächlich über einen sehr gesunden Geldbeutel verfügen, wird, selbst bei Beschränkung auf die kleinsten Klassen, nur bei großer Sachkenntnis und Erfahrung mit 4.000 bis 5.000 M aufs Jahr auskommen, und wird in der seegehenden Yacht ein gar nicht so kleines Vermögen anlegen müssen."
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In See mit der eigenen Yacht
"Im Anschluss an unsere Ausführungen über die Kosten, die für die Anschaffung und Unterhaltung einer seegehenden Yacht erforderlich sind, dürfte es für viele Leser nicht unerwünscht sein, auch über das Segeln auf See selbst, den Dienst an Bord, die Handhabung und Navigierung einer Yacht in See und last but not least ihre zweckmäßige Einrichtung einiges zu erfahren. Zunächst sei für den Anfänger einmal festgestellt, dass die ,Gefahren' der offenen See meist stark übertrieben werden."
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Age Nissen: Weitere Dokumente aus dem Leben des Künstlers

1932/33: Törn mit der "Hamburg" von Neustadt nach Triest
1932/33: Atlantikregatta 36
1936: Atlantikregatta 36 II
Skizzenbuch
Eine Übersicht bisher veröffentlichter Dokumente finden Sie unter:

"Ein Leben mit Wasser und Farben"

H. Wustrau: Aus dem Leben eines Yachtkonstrukteurs

H. Wustrau in der "Yacht" 1940

Fotos von Bord der kaiserlichen "Iduna"

Fotoalben aus dem Nachlass von Kapitänleutnant Karpf, Skipper der "Iduna" (Sammlung Prof. Treu)
Fotoalbum A
Fotoalbum B

Yachtausrüstung in den 30er Jahren

Firma Wilhelm Ludolph, Berlin - 30er Jahre


Firma Poseidon / Max Schindler, Berlin

Klassennotizen: Tumlare

Tumlare,-en nennen die Schweden eine an ihren Küsten früher häufige kleine Delfinart (zool.: Phocoena phocoena; deutsch: Kleiner Tümmler, Gemeiner Schweinswal). Deren Schnelligkeit und spielerische Eleganz motivierten Knud H. Reimers, seine neue Eintyp-Bootsklasse "Tumlare" zu nennen, wie die ersten Pläne von 1933 zeigen (Abb.1 links). Der 27 jährige Rasmussen-Schüler Reimers hatte 1931 das Konstruktionsbüro von Estlander in Stockholm übernommen und war bereits bekannt für schnelle Schärenkreuzer.
Den Auftrag zu den Tumlaren hatte Bent Kinde (Arstaviken SS) gegeben, der sich ein neuartiges, von Formelzwängen freies und für jeden erschwingliches Eintyp-Boot wünschte.

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"J-Jollen vor St. Moritz"

Verfilmung einer Regatta am 29.7.1939 auf dem St.Moritz-See in 1817 m Höhe. Gewonnen haben dieses Team-Rennen die Boote vom Wannsee vor Ammersee, Attersee und Zürichsee. Farbig (!); stumm; Filmlänge: 22 min.
Anm.: An der Pinne der J 522: Manfred Curry
Der Film wurde produziert von Dr. Hotz (J Z 500 "Zuwiderwurz"). Vielen Dank an ihn, an Willi Polte, der den Film zur Verfügung gestellt hat, und insbesondere an Manfred Jacob, der alle Recherchen zum Film (wer, wann, wo mit welchem Boot und Ergebnis usw. segelte) durchgeführt hat.
Einen Ausschnitt zum download und die Bestellmöglichkeit finden Sie auf unserer Seite

"Filme"

Yachten im Portrait: "Berliner Bär" - Kreuzeryacht

Allein der Gedanke an einen Eigenbau einer hochseetüchtigen Segelyacht rief viele Skeptiker auf den Plan. Nicht wenige erklärten die Burschen kurzerhand für wahnsinnig. Von Spinnern war die Rede. Wo sollte man das Schiff bauen? Woher das viele Geld nehmen, das notwendig sein würde? Wieviele Jahre werde ein solcher Bau beanspruchen? Sportliche und staatliche Stellen untersagten zeitweise, die Planungen fortzusetzen.
Die Sehnsucht nach dem endlosen Meer war stärker, die Enthusiasten gaben nicht auf. Schließlich gründete sich 1963 die Interessengemeinschaft „Hochseekreuzer Patriot“, wie der „Berliner Bär“ in der Projektphase genannt wurde. Doch ein Selbstlauf war es nicht, es gab zu Beginn Gegner und Neider, im eigenen Verein wie im Umfeld. Die Geschichte würde hier enden, hätten die Skeptiker gewonnen.

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"Stereofotos" aus der Kaiserzeit:

3-D-Fotos der Kaiseryachten - aufgenommen von Kapitänleutnant Karpf, Skipper der "Iduna" (Sammlung Prof. Treu)
Die 3-D-Fotos der Kaiseryachten

Von Wasser, Wind und weißen Segeln

Fotos aus den 30ern
Fotos aus den 50ern (DDR)
Fotos aus den 50ern (BRD)

...
....


Bilder vom Segeln:

590 Fotos von noch existenten klassischen Yachten - die Fotos wurden dem Archiv von den Yachteignern zur Verfügung gestellt. (Bearbeitung: Gregor Zander)
Die Fotos


Yachten im Portrait: Roland von Bremen - Ozeanrennyacht

"Roland, alter Freund, was hast Du nicht schon alles erlebt!" Ich lieg' im Bugkorb, ein steifer Ost füllt die Segel und dreißig Tonnen stürmen nach Norden als wögen sie nichts.– Habent sua fata libelli – wenn Bücher schon Schicksale haben, wie dann erst Schiffe... "Roland, seit vierzehn Jahren hältst Du mich in deinem Bann und läßt mich nicht mehr los. Alter Freund, bist anderthalb Jahre älter als ich, aber Alter merkt man dir nicht an. Du bist mir ein Vorbild."
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Yachten im Portrait: Vera Mary - Gaffelschoner

Eigentlich war ja alles klar, das Schiff zu groß, 22,00 L.o.a. und 36 tons, ein Gaffelrigg wollten wir ja sowieso auf keinen Fall, ein Schoner hat zu viele Segel, und der Zustand, und der Dreck, und die Würmer. Und dazu die Kälte und die lange Rückfahrt, nein, diese Tour war wieder mal umsonst gewesen. Wir deuteten es dem - übrigens äußerst sympathischen – Jägersmann an: die "Määäääääärie", so die sächsichsische Lautumschrift ... nein, das sei wohl doch nicht unser Schiff.
Da hatten wir bereits gekauft, wussten es nur noch nicht.
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Klassennotizen: Schärenkreuzer

Der Skepsis schwedischer Segler gegenüber den zu Beginn des 20. Jahrhunderts neuen schweren R-Yachten verdankt die Yachtwelt die in neun Typen unterteilte Schärenkreuzerklasse: Der elegante, wegweisend leichte Bootstyp wurde einst für Regatten im Archipel der Schäreninseln Finnlands, Ost- und Westschwedens erdacht. Rasch stiegen namhafte Regattasegler und experimentierfreudige Bootsbauer in den „rasenden Zahnstocher" ein: Manfred Curry am Starnberger See, der südenglische Regattafuchs Uffa Fox, der Hochseesegler „Blondie" H.G. Hasler. Henry Rasmussen reüssierte damit in den USA, und der Australier Rolly Tasker sorgte mit der 40er Schäre „Siska" ausgerechnet beim wind- und wellenreichen Sydney-Hobart Rennen für Schlagzeilen.
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"Die Frau im Segelsport" (1914)

Ich möchte eins voransetzen - ich beabsichtige im Nachfolgendem ganz gewiss keine aggressive Tendenz gegen meine männlichen Sportsgenossen, ich habe nämlich durchaus keine Lust, als Frauenrechtlerin angesehen zu werden, und andererseits habe ich mich im Allgemeinen im Kreis meiner Kameraden immer ganz wohl gefühlt und hoffe es als künftige Seemannsfrau noch mehr zu tun. Nein, keine Vorwürfe, nur eine sanfte Bitte will ich an Sie richten. Mulier taceat in ecciesia - resp. im Yachtclub. Oft genug bekam ich diese schöne Weisheit wörtlich und sub rosa von meinen Clubkameraden zu hören, wenn ich es wagte, in seglerischen Fragen auch mitreden zu wollen. Und ich bin doch Mitglied des D.S.V., war jahrelang auf allen möglichen und unmöglichen Gewässern herumgegondelt, hatte so manche kleine und große seglerische Dummheit hinter mir, war glückliche Eignerin zweier Boote gewesen - es half alles nichts. „Eine Dame hat im richtigen, echten Segelsport nichts zu suchen" - das ist die allgemeine Meinung.
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Werftportraits: Abeking & Rasmussen:

Schon zu Zeiten seiner Tätigkeit beim Bremer Vulkan konstruierte Rasmussen (1877-1959) eine Sechssegellängen-Yacht, die dann bei Lürssen gebaut wurde. Oder nachfolgend als Betriebsleiter der neu gegründeten Nordseewerke Emden zeichnete er weitere Yachten und Jollen. 1907 entschloss er sich dann, sich mit eigner Werft dem Yachtbau zu widmen. Mit Georg Abeking (1881-1970) fand er den geeigneten (finanzstärkeren) Partner, um sich in Lemwerder niederzulassen.
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Meister der Linien: Max Oertz

Max Oertz, geboren in Neustadt, Holstein, ist einer der ersten erfolgreichen deutschen Yachtkonstrukteure - wenn nicht der erste überhaupt. Seine besondere Fähigkeit, keine Kleinigkeit unbeachtet zu lassen, gepaart mit großen Ideen, alles konsequent und zielstrebig durchgesetzt, bescheren ihm nicht nur im Segel- und Motoryachtbau, sondern auch in der beginnenden Luftfahrt viel Beachtung und Erfolg, was ihm sogar den Doktortitel h.c. einbringt.
Für seine Yachtentwürfe geht sein Interesse bis in jedes Detail, vom richtigen Schnitt der Segel bis zum kleinen Beschlag, ohne das Gesamtbild zu vernachlässigen. Das macht seine Yachten dann auch sehr erfolgreich.
Ein Höhepunkt seiner Laufbahn ist sicherlich 1907 der Entwurf der „Germania“, der ersten Schoneryacht dieses Formats, die in Deutschland entworfen und gebaut wird. Ihr großer internationaler Regattaerfolg führt dann zum Bau der „Meteor IV“ und „Meteor V“ für Kaiser Wilhem II.
Er stirbt nur 59-jährig an einem Herzinfarkt.

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Yachtsport Archiv - Ein gemeinnütziges Projekt des
Freundeskreises Klassische Yachten, unterstützt von
"Antares Project", Delius-Klasing, Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutsches Schifffahrtsmuseum, Jugend in Arbeit Hamburg e.V.